Der Carport Classic von Gartenhaus GmbH ist bekannt für seine solide Konstruktion und zeitlose Optik. Mit der bewussten Entscheidung, Seitenelemente zu ergänzen, können Sie Ihren Stellplatz nicht nur optisch aufwerten, sondern auch vor Wind, Wetter und neugierigen Blicken schützen. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf Sie bei der Auswahl und Montage der passenden Seitenelemente achten sollten und welche praktischen Vorteile sie bieten.
Welche Seitenelemente passen zum Carport Classic von Gartenhaus GmbH?
Gartenhaus GmbH bietet für den Carport Classic ein speziell abgestimmtes Zubehörprogramm an. Die Seitenelemente sind in den gleichen Holzarten und Oberflächenbehandlungen erhältlich wie der Carport selbst – entweder aus nordischer Fichte oder Douglasie. Standardmäßig werden diese als geschlossene Paneele aus vertikalen oder waagerechten Profilbrettern angeboten. Daneben gibt es auch halbgeschlossene Varianten mit Lamellen, die eine gewisse Durchsicht ermöglichen und dennoch vor direktem Regen schützen. Die Höhe der Seitenelemente beträgt in der Regel zwischen 180 cm und 200 cm, abgestimmt auf die optimale Höhe für Ihren Carport. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Elemente bündig an die tragenden Pfosten anschließen – das System ist auf die vorhandenen Konstruktionsmaße ausgelegt.

Wie werden die Seitenelemente montiert – mit oder ohne Stahlpfosten?
Die Montage der Seitenelemente erfolgt direkt an den vorhandenen Stahlpfosten des Carports. Im Lieferumfang sind spezielle Aufhängeschienen und Edelstahlschrauben enthalten, die eine korrosionsfreie Befestigung gewährleisten. Für die Montage benötigen Sie lediglich einen Akkuschrauber, Wasserwaage und eventuell eine Kappsäge für den letzten Zuschnitt. Wichtig: Die Seitenelemente müssen an der Oberseite mit einem Schutzprofil versehen werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Die untere Kante sollte etwa 5 bis 10 Zentimeter über dem Boden enden – das verhindert Staunässe und erleichtert die Reinigung. Bei alleinstehenden Carports ohne Seitenwände ist die Montage besonders einfach, da Sie die vorhandenen Pfosten nutzen.
Welche Vorteile bieten geschlossene Seitenelemente für den Carport?
Geschlossene Seitenelemente sind die beste Wahl, wenn Sie Ihren Carport zu einem echten Wetterschutzraum umfunktionieren möchten. Sie bieten zuverlässigen Schutz vor Schrägregen, der sonst die Fahrzeugseiten nass macht, und reduzieren die Windbelastung im Innenraum erheblich. Gerade in windexponierten Lagen ist das ein großer Vorteil. Zudem schützen sie vor Laub, Pollen und Vogelkot – das Fahrzeug bleibt deutlich länger sauber. Je nach Ausführung können die Elemente auch als Sichtschutz zum Nachbarn dienen, was besonders bei Abstandsflächen zum Nachbarn relevant ist. Bedenken Sie jedoch: Geschlossene Seitenelemente reduzieren die Luftzirkulation. Eine Hinterlüftung sollte daher durch Öffnungen im Dachbereich oder an den Giebelseiten sichergestellt werden – insbesondere bei einem Flachdach-Eindeckung.
Welche Nachteile haben halbgeschlossene Lamellen-Seitenelemente?
Halbgeschlossene Lamellen-Seitenelemente sind eine attraktive Option, wenn Sie eine Kombination aus Schutz und Offenheit wünschen. Sie lassen etwas Licht durch und vermitteln dennoch ein Gefühl von Geborgenheit. Allerdings sind sie nicht so winddicht wie geschlossene Paneele – bei starkem Seitenwind kann Regen eindringen. Auch die Reinigung ist aufwendiger, da sich in den Lamellenrückseiten leichter Schmutz und Spinnweben sammeln. Ein weiterer Punkt: Die Lamellen bieten einen geringeren Einbruchsschutz – ein offener Carport ist ohnehin kein gesicherter Raum, aber wer Werkzeuge oder Fahrräder darunter lagert, sollte zu geschlossenen Elementen greifen. Für die Kaufberatung gilt: Überlegen Sie genau, wie viel Offenheit Sie wirklich brauchen.
Welche Holzart eignet sich am besten für die Seitenelemente?
Die Holzart der Seitenelemente sollte idealerweise mit der des Carports übereinstimmen – das vermeidet Spannungen durch unterschiedliches Quell- und Schwindverhalten. Gartenhaus GmbH verwendet für den Carport Classic entweder nordische Fichte (preiswert, leicht, aber weniger witterungsbeständig) oder Douglasie (teurer, langlebiger, harzreicher). Beide Holzarten können unbehandelt bleiben, wenn man die silbergraue Patina in Kauf nimmt. Für eine farbliche Anpassung sollten Sie die Seitenelemente mit der gleichen Lasur oder Farbe behandeln wie den Carport. Unter www.gartenhaus-gmbh.de finden Sie die passenden Pflegesets. Ein detaillierter Vergleich der Holzarten hilft bei der Entscheidung.
Wie pflege ich die Seitenelemente richtig?
Die Pflege der Seitenelemente unterscheidet sich kaum von der des Carports selbst. Einmal jährlich sollten Sie die Oberflächen auf Risse, Verfärbungen oder abblätternde Beschichtungen prüfen. Verwenden Sie dazu am besten eine weiche Bürste und klares Wasser – auf Hochdruckreiniger sollten Sie verzichten, da diese die Holzfasern aufrauen. Nach der Reinigung können Sie die Leisten versiegeln, um die Lebensdauer deutlich zu verlängern. Bei Douglasie ist eine jährliche Ölung mit einem speziellen Holzöl empfehlenswert, bei Fichte reicht eine Lasur alle zwei bis drei Jahre. Achten Sie insbesondere auf die untere Kante der Elemente: Hier setzt oft Feuchtigkeit an, was zu Fäulnis führen kann. Ein Bodenspritzschutz, zum Beispiel ein Kiesstreifen, verhindert den direkten Spritzwasserkontakt.

Was sagen Besitzer des Carport Classic mit Seitenelementen?
„Ich habe vor zwei Jahren die geschlossenen Seitenelemente nachrüsten lassen. Seitdem bleibt mein Auto auch bei Starkregen trocken – vorher war immer die Seite nass, wenn es von schräg kam. Die Montage war mit einem handwerklich begabten Freund an einem Wochenende erledigt. Die Anleitung von Gartenhaus GmbH war gut verständlich.“
„Wir haben uns für die Lamellen-Seitenelemente entschieden, weil wir den Blick in den Garten offen halten wollten. Der Wind pfeift zwar manchmal durch, aber das nehmen wir in Kauf. Im Frühjahr fegen wir einfach das Laub raus – kein großes Problem. Preislich waren die Lamellen etwas günstiger als die geschlossenen Paneele.“
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Seitenelemente auch nachträglich am Carport Classic montieren?
Ja, die Seitenelemente von Gartenhaus GmbH sind als Nachrüstlösung konzipiert. Sie werden an den vorhandenen Pfosten befestigt – die Montage ist auch nach Jahren noch problemlos möglich, sofern die Pfosten gerade und unbeschädigt sind.
Welche Maße haben die Seitenelemente für den Carport Classic?
Die Standardhöhe beträgt 200 cm, die Breite variiert je nach Pfostenabstand. Typische Breiten sind 90 cm, 120 cm und 150 cm. Bei Sondermaßen empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Hersteller oder eine bauseitige Anpassung.
Benötige ich für die Seitenelemente eine Baugenehmigung?
In vielen Bundesländern gelten Seitenelemente als Teil des Carports und sind daher genehmigungsfrei, solange die Gesamtfläche und Höhe des Carports nicht überschritten werden. Für Nordrhein-Westfalen finden Sie unter Baugenehmigung in NRW die genauen Regelungen.
Wie teuer sind die Seitenelemente für den Carport Classic?
Die Preise beginnen bei etwa 120 Euro für ein einfaches Fichten-Paneel in Standardbreite (90 cm). Douglasie kostet etwa 30–40 Prozent mehr. Komplette Sets für eine Seite (z. B. 3 Elemente in 120 cm Breite) liegen zwischen 400 und 700 Euro, je nach Holzart und Ausführung.
Kann ich die Seitenelemente auch selber streichen?
Ja, die Elemente werden in der Regel unbehandelt geliefert. Sie können sie vor der Montage mit einer wetterfesten Holzlasur oder Farbe Ihrer Wahl streichen. Achten Sie darauf, auch die Kanten und die Unterseite zu behandeln. Nach der Montage ist der Zugang zu diesen Stellen schwieriger.
Verändern die Seitenelemente die Statik des Carports?
Nein, die Seitenelemente sind keine tragenden Bauteile. Sie werden an den vorhandenen Stahlpfosten befestigt und haben keinen Einfluss auf die statische Belastbarkeit des Carports. Die Schneelast und Windlast werden weiterhin durch das Gerüst aufgenommen.


