Gartenhaus GmbH Carport Classic: Bodenelemente nachrüsten – worauf kommt es an?
Der Gartenhaus GmbH Carport Classic ist eine bewährte Lösung für den geschützten Fahrzeugunterstand. Viele Besitzer entscheiden sich jedoch erst nach dem Aufbau, dass sie nicht nur das Dach, sondern auch den Bodenbelag verbessern möchten. Das Nachrüsten von Bodenelementen ist eine sinnvolle Investition, die den Carport funktionaler und langlebiger macht. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie vorgehen, welche Komponenten infrage kommen und worauf Sie bei der Montage achten sollten.
Warum sollte ich beim Gartenhaus GmbH Carport Classic Bodenelemente nachrüsten?
Der Standardboden des Carport Classic besteht meist aus einer Kies- oder Schotterfläche, die mit der Zeit uneben wird und bei Nässe schnell matschig sein kann. Das Nachrüsten von Bodenelementen bietet mehrere Vorteile:
- Stabilität: Beton- oder Rasengittersteine sorgen für eine tragfähige, ebene Fläche, die auch bei schwereren Fahrzeugen wie SUVs oder Transportern standhält.
- Schutz vor Schmutz: Ein dichter Bodenbelag verhindert, dass Erde und Feuchtigkeit ins Innere des Carports gelangen und das Fahrzeug verschmutzen.
- Optik: Moderne Bodenelemente wie Betonpflaster oder Platten erhöhen den ästhetischen Wert Ihres Carports und passen sich gut an die Flachdach-Eindeckung an.
- Wertsteigerung: Ein professionell nachgerüsteter Boden macht den Carport insgesamt hochwertiger und kann bei einem späteren Verkauf den Preis steigern.
Insbesondere bei Nutzung als Werkstatt oder Lagermöglichkeit lohnt sich das Nachrüsten, um den Arbeitsbereich sauber und trocken zu halten.

Welche Bodenelemente sind für den Carport Classic geeignet?
Die Auswahl an Bodenelementen ist groß, aber nicht jedes Material eignet sich gleich gut für den Außenbereich unter einem Carport. Hier eine Übersicht der gängigsten Optionen:
| Material | Vorteile | Nachteile | Preis pro m² (ca.) | Empfohlene Stärke |
|---|---|---|---|---|
| Betonpflastersteine | Sehr robust, frostsicher, einfach zu verlegen | Kann bei Sandbettung unkrautdurchlässig sein | 20–35 € | 8–10 cm |
| Rasengittersteine | Ökologisch, versickerungsfähig, optisch ansprechend | Weniger stabil bei schweren Fahrzeugen, Pflegeaufwand | 25–40 € | 6–8 cm |
| Betonplatten (60×40 cm) | Glatte Oberfläche, leicht zu reinigen | Rutschgefahr bei Nässe, höheres Gewicht | 30–50 € | 4–6 cm |
| Kunststoff-Verbundsteine | Leicht, einfach zuzuschneiden, UV-beständig | Weniger langlebig, Gefahr von Verformung | 15–25 € | 3–5 cm |
Für den Carport Classic empfehlen die meisten Experten Betonpflastersteine, da sie eine optimale Balance zwischen Kosten, Haltbarkeit und Ästhetik bieten. Achten Sie darauf, dass die Elemente eine ausreichende Frostbeständigkeit aufweisen (mindestens Kaufberatung – lohnt sich der Klassiker?).
Wie bereite ich den Untergrund für die Bodenelemente vor?
Eine fachgerechte Vorbereitung ist das A und O für ein dauerhaft ebenes Ergebnis. Gehen Sie wie folgt vor:
- Alte Schicht entfernen: Räumen Sie die vorhandene Kies- oder Schotterschicht bis zu einer Tiefe von etwa 20–25 cm ab. Dabei sollten Sie auch eventuelle Wurzeln oder Steine beseitigen.
- Planum verdichten: Der Boden muss gleichmäßig verdichtet werden, idealerweise mit einer Rüttelplatte. Unebenheiten führen später zu Setzungen.
- Schottertragschicht einbringen: Eine Schicht aus Frostschutzkies (Körnung 0–32 mm) in 15–20 cm Stärke sorgt für Stabilität und Drainage.
- Gefälle einplanen: Ein leichtes Gefälle von etwa 2 % (2 cm pro Meter) von der Rückseite zur Vorderseite des Carports leitet Regenwasser ab.
- Splittbett: Eine ca. 3–5 cm dicke Splittschicht (Körnung 2–5 mm) als Ausgleichsschicht für die Pflastersteine.
Diese Arbeiten sind körperlich anspruchsvoll, aber mit grundlegenden Werkzeugkenntnissen selbst durchführbar. Beachten Sie auch die Abstandsflächen zum Nachbarn, da der Unterbau nicht über die Grundstücksgrenze hinausragen darf.
Wie verlege ich die Bodenelemente richtig?
Nach der Vorbereitung folgt die eigentliche Verlegung. Hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung:
- Markieren: Spannen Sie Schnüre oder verlegen Sie Kantsteine, um die Fläche exakt zu begrenzen. Der Carport Classic hat typischerweise Maße von 3,0 x 5,0 m oder 3,5 x 6,0 m – messen Sie genau nach.
- Verlegen im Verband: Starten Sie an einer Ecke des Carports. Pflastern Sie im Läufer- oder Fischgrätverband, um eine hohe Stabilität zu erreichen. Jeder Stein sollte bündig mit dem Nachbarn sitzen.
- Fugen füllen: Nach dem Verlegen verteilen Sie feinen Fugensand über die Fläche und kehren ihn in die Fugen. Anschließend mit einem Rüttler oder per Hand verdichten.
- Abschluss: Bei Bedarf können Sie die Seitenelemente ergänzen, um einen optischen Übergang zu schaffen. Achten Sie darauf, dass die Bodenelemente nicht direkt an die Carport-Stützen stoßen – ein Abstand von 2–3 cm verhindert Druckschäden.
Ein Tipp: Lassen Sie die Steine nach der Verlegung etwa eine Woche ruhen, bevor Sie das Fahrzeug darauf abstellen. So setzen sich die Fugen optimal.

Was kostet das Nachrüsten von Bodenelementen beim Carport Classic?
Die Kosten variieren stark je nach Material, Flächengröße und ob Sie selbst Hand anlegen oder eine Firma beauftragen. Hier eine realistische Kalkulation:
- Materialkosten: Für einen Carport Classic mit 3,0 x 5,0 m (15 m²) liegen die Kosten bei Betonpflastersteinen (25 €/m²) bei ca. 375 €. Rasengittersteine wären mit 500–600 € teurer, Kunststoffsteine mit 250–350 € günstiger.
- Unterbaumaterial: Schotter (ca. 60 € pro Tonne bei 4 Tonnen) + Splitt (ca. 80 € pro Tonne bei 1 Tonne) = rund 320 €.
- Werkzeuge: Rüttelplatte leihen (ca. 60 € pro Tag) + Schubkarre, Schaufel, Wasserwaage = ca. 100 €.
- Fachfirma: Komplettverlegung inkl. Material und Arbeit ab 1.500–2.500 €, abhängig von der Region.
Ein Selbsteinbau ist daher deutlich günstiger (ca. 800–1.000 € für den Carport Classic), erfordert aber zwei bis drei Tage Arbeit. Vergessen Sie nicht, eventuell eine Baugenehmigung in NRW für den Carport selbst einzuholen, die auch den Bodenbelag betreffen kann.
Was sagen Besitzer über die nachgerüsteten Bodenelemente?
In Foren und Bewertungen berichten viele Carport-Classic-Besitzer über ihre Erfahrungen mit Bodenelementen:
- „Ich habe Betonpflastersteine verlegt und bin sehr zufrieden. Der Boden ist stabil, und bei Regen bleibt es trocken. Nur das Gefälle musste ich genau berechnen, damit Wasser nicht in den Carport läuft.“ – aus einem Heimwerkerforum.
- „Rasengittersteine sehen super aus, aber nach einem Winter mit viel Schnee haben sie sich etwas gesenkt. Ich würde nächstes Mal Betonplatten nehmen.“ – K. Müller, Ratingen.
- „Die Nachrüstung war einfacher als gedacht. Ich habe die Anleitung zu Leisten richtig versiegeln gelesen und dann auch die Randsteine mit einer Leiste geschützt. Top!“ – S. Weber, Stuttgart.
Die meisten Besitzer heben hervor, dass sich die Investition lohnt, insbesondere wenn der Carport auch als geschützter Abstellplatz für Gartengeräte dient. Einziges Manko: Bei selbst verlegten Flächen ist die Fugenabdichtung oft nicht professionell genug, was zu Moosbildung führen kann.
Häufig gestellte Fragen zum Nachrüsten von Bodenelementen beim Carport Classic
Kann ich Bodenelemente auch nachträglich auf den vorhandenen Kiesboden legen?
Ja, das ist möglich, aber nicht empfehlenswert. Der Kies muss mindestens 20 cm tief ausgehoben werden, um eine stabile Schottertragschicht einzuarbeiten. Einfaches Auflegen von Platten führt zu Rissen und Setzungen.
Wie lange dauert die Nachrüstung?
Für einen geübten Heimwerker dauert die Vorbereitung inkl. Ausheben etwa einen Tag, das Verlegen plus Fugen einen weiteren. Insgesamt also zwei bis drei Tage für einen Standard-Carport (15 m²).
Muss ich eine Baugenehmigung für die Bodennachrüstung beantragen?
In der Regel nicht, da es sich um eine untergeordnete Maßnahme handelt. Allerdings kann in Bundesländern wie NRW der Carport selbst genehmigungspflichtig sein. Prüfen sie vorher die Baugenehmigung in NRW.
Welche Fugenfüllung ist am besten?
Fugensand (0–4 mm) ist die gängigste Wahl, da er sich gut verdichten lässt. Alternativ eignet sich Kunstharzmörtel für eine dauerhafte Verfugung, ist aber teurer (ca. 15–20 € pro Sack).
Kann ich die Bodenelemente selbst zuschneiden?
Ja, Betonpflastersteine lassen sich mit einer Steinsäge oder einem Winkelschleifer mit Diamantscheibe zuschneiden. Tragen Sie dabei unbedingt Schutzbrille und Gehörschutz.
Wie pflege ich die Bodenelemente langfristig?
Regelmäßiges Kehren von Laub und Schmutz beugt Algenbildung vor. Einmal jährlich können Sie die Fugen mit Fugensand nachfüllen. Bei Betonplatten hilft ein Hochdruckreiniger, sie sauber zu halten. Beachten Sie dabei die Pflege der Leisten, um Holzschäden zu vermeiden.




